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Eine Feuerkugel ist wirklich eine Sternschnuppe
Kein poetischer Vergleich — eine Definition. Ein Meteor ist das, was du siehst, wenn ein Stück Gestein oder Staub auf die Atmosphäre trifft und verglüht; eine Feuerkugel ist ein Meteor, der heller leuchtet als die Venus; ein Bolide ist eine Feuerkugel, die zerplatzt, bevor sie den Boden erreicht. Der Unterschied zwischen dem Strich, auf den du dir etwas wünschst, und denen hier ist die Größe, nicht die Art.
Das meiste, was du bei einem Meteorstrom siehst, ist kleiner als ein Reiskorn. Die Ereignisse auf dieser Seite waren mehrere Meter groß, und beim Zerbrechen setzten sie so viel Energie frei, dass Instrumente im Orbit den Blitz aus dem All gemessen haben. Deshalb gibt es überhaupt einen Katalog davon: Sie sind hell genug, um von außerhalb der Atmosphäre gesehen zu werden, und selten genug, dass jede einzelne eine eigene Zeile bekommt.
Die vier Kataloge
Finsternisse stammen aus dem Five Millennium Canon of Solar Eclipses und seinem Gegenstück für den Mond, berechnet von Fred Espenak und Jean Meeus und veröffentlicht von der NASA — 11.898 Sonnen- und 12.064 Mondfinsternisse zwischen 2000 v. Chr. und 3000 n. Chr. Es sind Berechnungen, keine Beobachtungen, und deshalb reichen sie ebenso zuversichtlich in die Zukunft wie in die Vergangenheit.
Feuerkugeln stammen vom Center for Near-Earth Object Studies der NASA/JPL, das atmosphärische Einschlagsereignisse veröffentlicht, die von US-Regierungssensoren erfasst wurden. Der Katalog beginnt 1988, weil in diesem Jahr die Sensoren anfingen, die sie bemerken.
Meteorströme stammen aus der Liste etablierter Ströme des IAU Meteor Data Center. Ströme werden nach der Position der Erde auf ihrer Bahn katalogisiert und nicht nach dem Datum, weil sich das Datum mit dem Schaltjahrzyklus verschiebt; die Höhepunkte hier sind aus dieser Position umgerechnet, und das tatsächliche Maximum eines Stroms wandert von Jahr zu Jahr ohnehin einen Tag hin und her.